Übungsgruppen sind ein Weg, um die Gewaltfreie Kommunikation regelmäßig und Vorort mit anderen Menschen zu erfahren und zu leben. Einige organisieren sich selbst ohne eine Leitung, andere werden vielerorts von jemand angeleitet. Eine Übersicht der Übungsgruppen im deutschsprachigen Raum findet sich hier.

 

Ich selbst biete momentan keine Übungsgruppe in Ravensburg. Bein Interesse bitte melden.

 

  • nächster Termin: 
  • Kostenbeitrag: 

 

Viele der Menschen, die bei und mit mir die GFK gelernt haben, bieten inzwischen an verschiedenen Orten selbst Übungsgruppen an. Diese empfehle ich gerne weiter:

 

  • CH-Biel: Onorina Magri – 2 mal monatlich – weitere Info unter gfk-biel.ch
  • 72411 Bodelshausen: Reyhaneh Redlich – Infos hier.
  • Konstanz: Rebecca Knirck und Michael Ganter – Kontakt über GFK-Praxis (at) gmx.de
  • CH-Rafz: Monika de la Cruz – Infos hier. 
  • Tübingen: Jürgen Metter – verschiedene Gruppen in Tübingen, Hirsch, Kirch am Eck; Infos unter www.jürgen-metter.de .
  • Wangen / Tettnang: Marion Schneider – 1 x monatlich. Kontakt: www.lebendige-kommunikation.net

 

Weitere Orte werden folgen …

 

Das wünsche ich mir an Übungsabenden – um es mit Marshall zu sagen:

 

Die echte Begegnung von Mensch zu Mensch, ohne Spiel, ohne Maske; eine Begegnung, die nicht belastet ist von unseren Ängsten, Gewohnheiten, Klischees, die nicht die Last der Automatismen und alten Reflexe trägt. (Marshall Rosenberg)

 

Meine Gedanken, wie die GFK in Übungsgruppen zu erleben ist

 

    • Empathie bekommen und geben in persönlichen Situationen und für “Empathielücken”, die Teilnehmer/innen aktuell mitbringen oder die sich am Abend zeigen
    • das Üben in Selbstverantwortung durch Eintreten für Bedürfnisse und das Stellen konkreter Bitten
    • sich Raum nehmen für Selbstempathie und Transparenz
    • Zeit für das Erspüren von Bedürfnissen, die aktuell im Raum sind
    • Klärungen zu den Grundprinzipien der GFK, wo aktuell nötig und gefragt
    • GFK üben, ohne künstlich oder im GFK-Jargon zu sprechen (also bitte nicht in vier Schritten!)
    • ein unterstützender persönlicher Austausch über Erfahrungen mit der GFK im Alltag (“Feiern und Bedauern”, welche Bedürfnisse erfüllt oder auch nicht erfüllt wurden)
    • es entstehen sehr unterschiedliche Abende, die sehr maßgeblich von den Anliegen und gegenwärtigen Bedürfnissen der Teilnehmenden geprägt sind
    • die Leitung der Gruppe besteht für mich darin, einen geschützten Raum zu halten, in dem Vertrauen und Offenheit wachsen kann, Einzugreifen und Feedback zu geben, wenn die Aufmerksamkeit von GFK-Prozessen wegwandert (z.B. analysiert, sympathisiert oder “mitgelitten” wird)
    • in der Leitung ist es mir ein Anliegen, die GFK vorzuleben, anderen empathisch zuzuhören, offen und transparent auch mit eigenen Themen und Gefühlen zu sein, und Teilnehmer/innen in den Prozessen der GFK zu coachen
    • Augenhöhe statt “Macht über” zu leben, und alle einzuladen, sich wirklich zuerst einmal als gleichwürdige Menschen zu erleben
    • Leitung ist immer da gefragt, wo es (noch) Unterstützung im Umsetzen und Leben der GFK braucht, Unterstützung (noch) nicht aus der Gruppe selbst kommt, d.h. zu unterstützen, tiefer mit Bedürfnissen in Kontakt zu kommen, konkrete Bitten zu finden, oder Aushandlungsprozesse und Konflikte zu moderieren

 

Foto: S.-Hofschlaeger_pixelio

 

aktualisiert: 20.12.2018 – Alle Angaben ohne Gewehr und Gewähr 😉