02_laubDie Gewaltfreie Kommunikation zu lernen bedeutet zuerst einmal, sich der eigenen Kommunikation bewusster zu werden. Sie lernen während der Tage die “vier Schritte” des Reflexionsmodells kennen. Wir gehen jedoch nicht schematisch in vier Schritten vor, vermitteln die GFK nicht als eine neue Sprache, sondern als Weg zu einer gewaltfreien Haltung, zur Entwicklung eines GFK-Bewusstseins. So kann das Kernstück der Gewaltfreien Kommunikation, die Verbindung zu Bedürfnissen (und die “Übersetzung” in Gefühle und Bedürfnisse), durch Übungen an persönlichen Beispielen und durch (Selbst-) Empathie am eigenen Leib erfahren – und die “Welt” der GFK in der Gruppe bereits erlebt werden.

 Die nächsten Basistage – zum Kennenlernen, Vertiefen oder Auffrischen der Gewaltfreien Kommunikation:

Eventuell ist es möglich die Starttage der kommenden Intensivausbildung vom 5.-7. März 2020 als Basistage zu besuchen – falls die Ausbildung nicht ausgebucht sein sollte. Bei Interesse bitte melden. 

    Online anmelden

    Ausschreibung

    Die Gewaltfreie Kommunikation (nach Dr. Marshall B. Rosenberg) ist ein Weg, um bewusster zu kommunizieren und mitfühlender und transparenter anderen wie uns selbst gegenüber zu werden. Zum einen, indem wir jenseits von Worten tiefer zuhören, zum anderen indem wir uns klar und selbstbewusst ausdrücken. Sie erfahren, wie wertvoll Empathie in vielen Situationen ist, und was diese von Sympathie und Mitleid unterscheidet. Und Sie können erleben, wie sich aus der Verbundenheit mit Bedürfnissen heraus unsere eigene Berührbarkeit zu einer wesentlichen Kraft entwickelt.
    An diesen Tagen lernen Sie nicht nur das Reflexionsmodell der Gewaltfreien Kommunikation (GFK) kennen (Beobachtung – Gefühle – Bedürfnisse – Bitten) – sondern können diese bereits konkret am eigenen Leib erleben. Sie erfahren, wie die GFK auch in schwierigen Situationen und zur Konfliktlösung beiträgt, indem wir unsere Aufmerksamkeit auf das richten, was wir brauchen und uns wünschen, und nicht dabei bleiben, was andere falsch machen oder tun sollen. Es geht in der GFK letztlich darum, sich nicht „über“ oder „unter“ andere Menschen zu stellen, sondern Begegnungen auf Augenhöhe zu ermöglichen und somit zu Vertrauen und Gemeinschaft beizutragen. 

    Diese Tage liefern Impulse für all unsere Beziehungen, sowohl privat als auch beruflich. Und sie sind auch besonders wertvoll für Menschen, die an New Work und Selbstorganisation in Unternehmen interessiert sind, sowie für Menschen, die sich für sozialen Wandel engagieren, um nicht vor allem gegen etwas zu protestieren, sondern kraftvoll für die bessere Welt einzutreten, in der wir leben wollen..

    Weitere Veranstaltungen – Kolleginnen aus meinem Netzwerk bieten folgendes an :

    Monika de la Cruz (https://ganzmenschsein.jimdofree.com) und Onorina Magri (https://www.gfk-biel.ch) bieten vom 13.-15. Dezember 2019 in Rafz in der Schweiz Basistage an.

     Sibylle Jelgersma (http://www.sibylle-jelgersma.de) und Onorina Magri (https://www.gfk-biel.ch) bieten vom 27.-29. März 2020 in Allensbach Basistage an.

    Arbeitsstil

    Das Lernen im eigenen Erfahren und Erleben sind mir an diesen Tagen ebenso wichtig wie die Vermittlung theoretischer Grundlagen. Die Gruppenprozesse werden im Sinne der Gewaltfreien Kommunikation geleitet und mir geht es darum, in den Tagen selbst die gewaltfreie Haltung vorzuleben, die ich vermittele. Mir ist es ein Anliegen, dass wir von Anfang an die GFK nicht in vier Schritten “gestelzt” sondern ”bodenständig” sprechen und innerhalb der Gruppe den gewaltfreien sozialen Wandel beginnen zu leben, der Ausdruck der Vision der GFK ist. Im Plenum moderiere ich gegenwärtig notwendige Klärungsprozesse und das Aushandeln von Bitten und gebe auch aktuellen Anliegen der Teilnehmer/innen Empathie, in Kleingruppen vertiefen die TeilnehmerInnen die einzelnen Aspekte, indem sie sich gegenseitig unterstützen.

    Kosten

    Die Basistage in Allensbach bei mir kosten jeweils 300,- EUR (für Privatzahler)/500,- EUR (Organisationen/Firmen), bei wiederholtem Besuch die Hälfte. An anderen Orten bitte in den jeweiligen Ausschreibungen schauen. Auch bei Kolleginnen können davon abweichende Kosten anfallen. 

    Mit der Anmeldung wird sofort eine Anzahlung in Höhe von 100,- (privat)/ 150,- EUR (business) fällig. Wenn die Teilnahme an den finanziellen Möglichkeiten scheitern würde, kommen Sie bitte mit mir ins Gespräch und schlagen Sie einen Beitrag und/oder Ausgleich vor, der für Sie möglich ist. Die Mittel für solch “Stipendien” sind allerdings begrenzt, daher bitte ich sorgsam mit Reduktionswünschen umzugehen.

     

    Letzte Änderungen: 4.11.2019

    Foto: Thomas Stelling, Ostallgäu, Nov. 2016